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Godzilla (1998)

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Godzilla (1998)
Roland Emmerichs Godzilla.jpg
Regie: Roland Emmerich
Drehbuch: Roland Emmerich
Produktion: Dean Devlin
Kamera: Ueli Steiger
Musik: David Arnold, Michael Lloyd
Kinostart DE: 15. März 1998
Kinostart US: 10. September 1998
Länge: 139 min.
Budget: $125.000.000
Einspielergebnis: $370.000.000


Godzilla ist ein Science-Fiction-Film von Roland Emmerich. Der Film basiert auf dem japanischen Godzilla, hat jedoch außer dem Schrei nichts mit ihm zutun. Er war der erste Godzilla-Film, der außerhalb von Japan produziert wurde.

HandlungBearbeiten

Durch Atombombentests der Franzosen kommt es zu einer Mutation von Echseneiern. Ein japanisches Fischereischiff im Pazifik wird von Godzilla angegriffen und versenkt, nur ein Besatzungsmitglied überlebt und wird vom französischen Geheimdienst verhört. Dr. Niko Tatopoulos, der in Tschernobyl durch Radioaktivität mutierte Regenwürmer untersucht, wird vom US-Militär nach Panama geholt, wo man riesige Fußstapfen gefunden hat, welche ebenfalls hoch radioaktiv verseucht sind, genau wie der japanische Frachter. Später werden vor der Ostküste der USA drei Fischkutter von Godzilla aufgrund des Fischgeruchs unter Wasser gezogen. Wenig später taucht das Monster auf dem New Yorker Fischmarkt auf. Der Geruch von Fisch lockte ihn an. Godzilla frisst den Fisch, es gibt auch Opfer unter Menschen. Nach einigen Zerstörungen verschwindet Godzilla und New York wird evakuiert. Auf Vorschlag von Tatopoulos wird versucht Godzilla mit Fischen anzulocken, ein großer Fischhaufen wird aufgeschichtet. Der Angriff der Armee schlägt jedoch selbst unter dem Einsatz von Kampfhubschraubern fehl. Es gibt große Verluste aufseiten der Armee, Godzilla verliert nur etwas Blut. Tatopoulos findet heraus, dass die Echse trächtig ist, und warnt das Militär. Den Fisch, der als Köder diente, sammelte Godzilla für seine Jungen. Weil aber seine ehemaligen Freundin Audrey, die er nach langer Zeit in New York wiedersieht, eine Kassette stiehlt, die geheime Militäraufnahmen über Godzilla und seine Spuren zeigen und damit an die Presse geht, wird Niko aus dem Projekt entlassen. Nick ist schwer enttäuscht von Audrey und verlässt New York. Als er zum Flughafen fährt, stellt sich heraus, dass der Taxifahrer namens Philippe Roache für den französischen Geheimdienst arbeitet. Das amerikanische Militär stellt im Central Park eine zweite "Fischfalle" auf, um Godzilla anzulocken, was jedoch wieder katastrophal schwerschlägt. Letztendlich kann er scheinbar unter dem Verlust eines Atom U-Bootes getötet werden. Stattdessen suchen die Franzosen und Tatopoulos Godzillas Nest. Sie verfolgen Godzillas Zerstörungen durch die U-Bahnschächte und finden über zweihundert Eier im Madison Square Garden. Der mitgebrachte Sprengstoff reicht jedoch nicht aus, um alle Eier sprengen zu können und die Babys schlüpfen. Die sehr gefährlichen Kinder Godzillas töten innerhalb kürzester Zeit vier Franzosen. Nick und Philippe treffen auf Audrey und Animal, einen Kameramann. Mit Hilfe der Fernsehanlage im Stadion wird das Militär informiert. In letzter Sekunde können die Protagonisten das Gebäude verlassen und alle Jungtiere werden durch die Explosion der angreifenden F-18s getötet. Godzilla hat den Angriff des Militärs allerdings überlebt und findet seine toten Jungen. Seine Trauer schlägt in Wut um, als er Nick, Audrey, Philippe und Animal entdeckt. Er erkennt in den Menschen die Verantwortlichen und verfolgt sie. In einem Taxi fliehen die Protagonisten. An der Brooklyn Bridge verfängt Godzilla sich in den Drahtseilen der Brücke. Völlig wehrlos wird er von drei F-18s getötet. Im Sterben wirft Godzilla Nick einen Blick zu, der zu sgen scheint: "Warum tutst du das? Ich habe dich doch auch am Leben gelassen. Nick fühlt sich schwer schuldig und hat auch sehr Mitleid mit Godzilla.
Am Ende stellt sich heraus, dass eines der Jungtiere überlebt hat.

KritikenBearbeiten

Neuverfilmung des Godzilla-Stoffes, die inhaltlich und dramaturgisch ihre Vorläufer zitiert, aber nie zu einer eigenen Handschrift findet. Die Handlung bleibt rudimentär und ebenso konventionellen Mustern verhaftet wie die computergenerierten Szenen den Rahmen bekannter Genreklischees nicht transzendieren und trotz des immensen Aufwands keine wirklichen Schauwerte liefern. Ein düsterer, ermüdender Monsterfilm mit endlosen Zerstörungs- und Kampfszenen sowie kläglichen humoristischen Einlagen.

Lexikon des internationalen Films

TriviaBearbeiten

  • Am Ende des Films sieht man ein noch geschlossenes Ei, aus dem ein Jungtier schlüpft. Die Planungen für Godzilla II wurden gestoppt, nachdem das World Trade Center zerstört wurde. Aber es wurde eine Serie produziert.
  • In der japanischen Produktion Godzilla: Final Wars taucht das Monster Zilla auf, das Sydney zerstört. Die Produzenten hatten dem Monster dort jedoch kleinere Augen gegeben.
  • Entgegen der allgemeinen Meinung war der Film Godzilla alles andere als ein kommerzieller Flop. Er spielte weltweit über 370 Millionen Dollar ein. Dem standen Produktionskosten von ca. 125 Millionen Dollar gegenüber.
  • Hank Azaria und Harry Shearer arbeiten auch seit Jahren zusammen als Synchronsprecher der Die Simpsons.
  • Matthew Brodericks Charakter Dr. Niko Tatopoulos trägt denselben Nachnamen wie Godzilla Designer und Supervisor für die Spezialeffekte im Film Patrick Tatopoulos.

Besetzung und Deutsche SynchronsprecherBearbeiten

Rolle Darsteller Synchronsprecher

Nick Tatopoulos

Matthew Broderick

Uwe Büschken

Philippe Roache

Jean Reno

Jeff Bay

Victor Palotti

Hank Azaria

Matthias Klie

Audrey Timmonds

Maria Pitillo

Alexandra Ludwig

Anthony Hicks

Kevin Dunn

Ivar Combrinck

Herr Ebert

Michael Lerner

Hartmut Neugebauer

Charles Caiman

Harry Shearer

Thomas Rauscher

Dr. Elsie Chapman

Vicki Lewis

Marietta Meade

Dr. Mendel Craven

Malcolm Danare

Kai Taschner

Lucy Palotti

Arabella Field

Michele Sterr

O'Neal

Doug Savant

Philipp Moog

Assistent vom Bürgermeister

Lorry Goldman

Ed Nicholas J. Giangiulio
Jean-Claude Philippe Bergeron
Jean-Luc Christian Aubert
Jean-Philippe Francois Giroday
Jean-Pierre Frank Bruynbroek

MonsterBearbeiten

Folgende Monster kommen vor:

WeblinksBearbeiten

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