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Frankensteins Kampf gegen die Teufelsmonster

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DatenBearbeiten

Godzilla 11-Kampf gegen die Teufelsmonster 1.jpg

Filmplakat zu "Frankensteins Kampf gegen die Teufelsmonster"

Erscheinungsjahr: 1971

Erscheinungsdatum: 24. Juli

Dauer: 82 min.

Genre: Kaijū Eiga (Monsterfilm)

FSK: 12

Regie: Yoshimitsu Banno

Drehbuch: Yoshimitsu Banno und Takeshi Kimura

Produktion: Tomoyuki Tanaka von der Tōhō

Budget: 250.000 $

Einspielergebnis: 1,74 mio. $

Nummer in der Godzilla-Reihe: 11

Vorgänger: Godzilla's Revenge

Nachfolger: Frankensteins Höllenbrut

HandlungBearbeiten

Bild Film 11.jpg

Godzilla vs. Hydrox

Der Film beginnt mit einigen Szenen von völlig verdreckten und verpesteten Gewässern, in denen sich anscheinend etwas regt. Da bringt ein alter Mann einen sonderbaren, großen Fisch zu einem hiesigen Wissenschaftler namens Yano und seiner Frau. Gleichzeitig wird in den Nachrichten von einem neuen Ungeheuer berichtet, welches Schiffe angreift. Herr Yano geht dennoch, in Begleitung seines Sohnes Ken Yano, tauchen und wird dabei von dem Monster im Gesicht verletzt. Ken beschreibt daraufhin das Seemonster, das er Hydrox nennt, als dunkel gefärbt und vermutet, dass es sich wohl nur in verschmutztem Wasser aufhalten würde. Dr. Yano findet währenddessen heraus, dass der seltsame Fisch, der eher einer riesigen Kaulquappe ähnelt, aus Mineralien, kristallisiertem Kohlenstoff nämlich, besteht. Einzelne Teilchen dieser lebendigen Substanz scheinen in verschmutztem Wasser zum Leben zu erwachen und sich zusammenzufügen. In Gewässern voller Chemikalien würden sie also immer größer werden. In der nächsten Nacht geht Hydrox in Sagami an Land, da es sich von seinem rein maritimen Stadium zu einem amphibischen Lebewesen weiterentwickelt hat. Urplötzlich taucht aber auch Godzilla auf, welcher das fremde Monster nach einem kurzen Kampf in die Flucht schlägt. Durch neue Proben wird dann klar, dass Hydrox neben dem Mineral, Hydranium genannt, auch aus Schwefelsäure und einfachem Schlamm besteht, kein Nervensystem besitzt und sich bevorzugt von Abgasen ernährt, dabei aber auch selbst für enorme Umweltverschmutzungen sorgt. Herr Yano spekuliert weiter, dass die fremde Mineralsubstanz per Meteorit aus dem All gekommen sein könnte. In seinem dritten Stadium, als Fluglebewesen, greift Hydrox daraufhin die Stadt Fuji an, wo auch der hinzukommende Godzilla die großen Zerstörungen nicht verhindern kann. Im Folgenden wird auch die Luft in z. B. Tokio und Osaka völlig verschmutzt, weswegen die Armee Sauerstoff gegen das Abgasmonster einsetzen will. Yano dagegen denkt eher daran, es mit Hilfe von elektrischem Strom auszutrocknen. Am Fujiyama kommt es nun zum finalen Kampf des "ausgewachsenen" Hydrox gegen Godzilla, welcher recht ausgeglichen ist, bis Hydrox die Riesenechse zwischenzeitlich in einem Loch voller Giftschlamm begraben kann. Die Armee hilft Godzilla mit Sauerstoff-Bomben und will Hydrox mit Hilfe der Artillerie, Hubschraubern sowie Ultraschallwellen, auf die das Ungeheuer anscheinend reagieren soll, zu der Elektroanlage locken, deren Elektroden in der Nähe aufgestellt wurden. Durch den wieder zustande kommenden Kampf der beiden Monster wird allerdings die Stromzufuhr unterbrochen. Durch Lichtsignale kann Hydrox aber dennoch zum richtigen Punkt gelockt werden, wonach Godzilla mit seinem Energiestrahl für die nötige Elektrizität sorgt. Nach diesem schweren Treffer gibt die Riesenechse Hydrox schließlich mit einigen Schlägen, Tritten und natürlich seinem Hitzestrahl endgültig den Rest, wonach sie sich ersteinmal angeschlagen zurückzieht.

CastBearbeiten

Herr Yano - Akira Yamanouchi

Ken Yano - Hiroyuki Kawase

Toshie Yano - Toshie Kimura

Yukio - Toshio Shibaki

Keuchi - Eisaburo Komatsu

Michiko - Keiko Mari

Godzilla - Haruo Nakajima

Hydrox - Kenpachiro Satsuma

VerschiedenesBearbeiten

  • Der Film ist der vierte, in dem der Name "Frankenstein" im Titel erscheint, dieses Monster aber gar nicht auftaucht. Dies sollte den Verkauf ankurbeln, da der Film "Frankenstein-Der Schrecken mit dem Affengesicht" sechs Jahre zuvor sehr erfolgreich in Deutschland war und dieser Trick auch schon bei dem Vorgängerfilm funktionierte.
  • Nach dem Flop von "Godzilla's Revenge" sollte zudem wieder ein ernsteres und tiefgründigeres Thema angesprochen werden. Da die Atombomben nicht mehr aktuell waren, entschloss man sich für den Bereich der Umweltverschmutzung, da Japan zu den Ländern der Welt zählt, in denen vor allem Luft-, Wasser- und Bodenverschmutzung sehr hoch ist.
  • Der Film ist außerdem der erste, in dem Godzilla eindeutig als Beschützer der Erde und ihrer Bewohner fungiert, da er einfach so auftaucht, nur um Japan vor Hydrox zu retten und dann wieder verschwindet.
  • Dennoch war der finanzielle Erfolg des Films nicht so hoch, wie erwartet bzw. erhofft.

GallerieBearbeiten

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