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Akira Ifukube

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Akira Ifukube war ein japanischer Filmkomponist, der vor allem durch seine musikalischen Beiträge zu Toho-Filmen bekannt wurde.

Leben Bearbeiten

Geboren wurde Akira Ifukube am 31. Mai 1914 in Hokkaido. Dort lebt das indigene japanische Volk der Ainu, bei denen er einen Großteil seiner Kindheit verbrachte. Ihre Musik und Tradition inspirierten ihn sehr und ihr Musikstil fand sich später auch in seinen eigenen Werken wieder.

Mit 14 Jahren widmete er sich der Musik und entschloss sich, Komponist zu werden, nachdem er Igor Stravinsky's Frühlingsopfer gehört hatte. Danach brachte er sich selbst das Violinspiel bei.

Während er an der Hokkaido Universität Forstwirtschaft studierte, komponierte er in seiner Freizeit Musik. Sein erstes Werk war Bon Odori Suite für das Klavier. Sein großer Durchbruch gelang ihm 1935 mit seinem allerersten Orchesterwerk Japanese Rhapsody, mit dem er den ersten Preis in einem internationalen Wettbewerb für junge Komponisten, welcher von Alexander Tcherepnin gefördert wurde, mit einem einstimmigen Urteil der Jury gewann.

1936 studierte er moderne westliche Musik und nachdem er seine Studiengänge in Forstwirtschaft und Musik abgeschlossen hatte, arbeitete er zunächst als Förster. Er zog während des Zweiten Weltkriegs in die kaiserliche Armee Japans ein und studierte dort die Elastizität und das Vibrationsverhalten von Holz.

Nach dem Krieg gab er die Arbeit als Förster auf und wurde zum Vollzeit-Musik-Komponisten und Musiklehrer. Er lehrte und komponierte von 1946 bis 1953 an der Nihon-Universität in Tokio. Bei The End of the Silver Mountains komponierte er erstmals Werke für den Film. Hauptsächlich komponierte er für die Toho. Akira Ifukube erlangte durch seine Werke für die Toho-Filme internationale Bekanntheit und seine Filmmusik wurde sehr begehrt.

Nachdem das Toho-Filmmonster Godzilla 1975 nach 15 Filmen eine Pause einlegte, kehrte Ifukube als Professor zur Musikhochschule in Tokio zurück und lehrte dort weiter. 1976 wurde er zum Präsidenten der Hochschule und 1987 zum Präsidenten ihrer ethnomusikologischen Abteilung. Er veröffentliche auch Orchestration, ein 1000-seitiges Buch über Musiktheorie und Orchestration.

Die japanische Regierung verlieh ihm den Orden der Kultur und den Orden der heiligen Schätze.

Im Jahre 1984 veröffentlichte die Toho Godzilla – Die Rückkehr des Monsters und führte die Godzilla-Filmserie weiter, vorerst mit einem neuen Komponisten; Koichi Sugiyama. Fünf Jahre später wurde Godzilla, der Urgigant veröffentlicht. Sugiyama fragte Ifukube, ob er seine Musik für seine eigene Kompositionen verwenden dürfe. Ifukube erlaubte es ihm, solange er sie nicht in „Pop-Musik“ umwandeln würde, welche Ifukube hasste.

Nachdem die Toho ihn wieder darum bat, für Godzilla zu komponieren, kam Akira Ifukube aus dem Ruhestand zurück und komponierte für drei weitere Godzilla-Filme. Zum Komponieren wurde ihm ein nur sehr kurzer Zeitraum gegeben, für Godzilla vs. Mechagodzilla hatte er sogar nur drei Tage Zeit zum Komponieren.

Nachdem der Film fertig war, sagte Ifukube, dass er erschöpft sei und er vor allem in seinem hohem Alter keine weiteren Werke für Godzilla schreiben könne.

1995 entschloss sich die Toho, die Godzilla-Heisei-Serie zu beenden und Ifukube komponierte die Musik für den letzten Godzilla-Film dieser Serie. Akira Ifukube sah seine Musik zu diesem Film als sein bestes Werk.

Nachdem der Film fertig war, ging Ifukube wieder in den Ruhestand, diesmal für immer. Er starb im Alter von 91 Jahren am 8. Februar 2006 in Tokio.

Gallerie Bearbeiten

Quellen: Bearbeiten

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